Die Stunde ist gut.
Die Woche danach entscheidet.
Einmal pro Woche 90 Minuten, dann sechseinhalb Tage, in denen niemand erreichbar ist. heyprof begleitet diese Zeit: mit einem KI-Tutor, der Ihr Material und Ihre Erklärweise kennt, mit interaktiven Apps statt Arbeitsblatt-PDFs und mit einem Lernstand, über den man mit Eltern sprechen kann, ohne zu raten.
Die Gleichungswaage, direkt hier bedienbar. Sie räumt den hartnäckigsten Satz der Mittelstufe ab: „Die Zahl wandert rüber und dreht das Vorzeichen um.” So steht sie Ihren Schülerinnen und Schülern auch zwischen den Terminen zur Verfügung.
Nicht die Stunde ist das Problem. Die Zeit dazwischen ist es.
Am Mittwoch sitzt das Thema. Am Donnerstag steht ein Übungsblatt auf dem Tisch, die dritte Aufgabe geht nicht, und niemand ist da. Also bleibt sie leer, oder sie wird abgeschrieben, oder es fragt jemand ein Sprachmodell, das die Lösung hinschreibt und mit dem Weg aus der Nachhilfestunde nichts zu tun hat. Letzteres ist inzwischen der Normalfall.
Die nächste Sitzung beginnt dann mit Aufräumen statt mit Unterricht. Ursache dafür sind die Tage dazwischen, in denen niemand erreichbar war. Diese Lücke ist der Ansatzpunkt.
Einmal pro Woche zu erklären reicht nicht, wenn zwischendurch sechs Mal etwas hakt. Der Zeitpunkt der Hilfe zählt mehr als ihre Länge.
Gelernt wird längst mit KI. Offen ist nur, mit welcher: mit einer, die Ihr Material kennt, oder mit einer, die es nicht kennt.
Ohne Daten aus der Woche weiß niemand, was wirklich wackelt: die Lehrkraft nicht, die Eltern nicht und das Kind selbst am wenigsten.
Die fünf markierten Felder sind Momente, in denen sonst niemand erreichbar ist: festgefahrene Hausaufgaben, ein Übungsblatt voller gleicher Fehler, zwanzig Minuten Bahnfahrt. Tippen Sie eines an, um zu sehen, was dort passiert. Der Schalter oben zeigt denselben Moment ohne und mit Begleitung.
Schematische Darstellung einer typischen Nachhilfewoche, keine Messung und keine Durchschnittsangabe. Sie zeigt nur ein Größenverhältnis: 90 Minuten Unterricht stehen gut 9 900 Minuten gegenüber, in denen bislang niemand erreichbar war.
An einer Nachhilfestunde hängen drei Interessen
Das Kind will nicht wieder das Gefühl haben, zu dumm dafür zu sein. Die Lehrkraft will wirken, ohne den halben Sonntag vorzubereiten. Und die Eltern wollen wissen, wofür sie monatlich zahlen. Drei verschiedene Interessen, deshalb hier getrennt.
Schülerin / Schüler
Wer Nachhilfe bekommt, hat meistens schon eine längere Geschichte des Nicht-Verstehens hinter sich. Was dann zählt, ist jemand, der antwortet, wenn man feststeckt, ohne dass es peinlich wird.
Er erklärt auf dem Weg, den die Nachhilfelehrkraft gewählt hat, und nicht auf einem zweiten, der alles durcheinanderbringt. Ungeduldig wird er nie, egal wie oft dieselbe Frage kommt.
Regler ziehen, Figuren verschieben, zusehen, was passiert. Über 450 Apps quer durch die Fächer — die passende bindet die Lehrkraft direkt an das Thema.
Auf Papier rechnen, abfotografieren, einreichen. Die Handschrift wird erkannt, die Rückmeldung bezieht sich auf die handschriftliche Lösung, nicht auf eine abgetippte Fassung.
Mikrolektionen sind geführte Kurzdialoge mit Zwischenfragen. Sie passen in eine Bahnfahrt und fühlen sich nicht nach einer weiteren Hausaufgabe an.
Motivation erzeugen, wo keine ist, kann heyprof nicht. Es kann den Moment abfangen, in dem jemand aufgeben würde, weil gerade niemand da ist.
„Mein Kind fragt sowieso ChatGPT.”
Stimmt vermutlich. Offen ist damit nur noch, welche KI beim Lernen mitspielt. Ein allgemeines Sprachmodell weiß nichts über die Sitzung vom Mittwoch, nichts über die Notation, die Sie eingeführt haben, und nichts über den Stand im Fach. Es liefert einen fachlich meist korrekten Weg, nur eben nicht Ihren. Und wenn zwei Wege im Kopf konkurrieren, gewinnt keiner.
Erklärt einen beliebigen Lösungsweg, oft einen anderen als den aus der Nachhilfestunde.
Antwortet auf Grundlage des hochgeladenen Materials und bleibt bei dem Weg, den die Lehrkraft aufgebaut hat.
Liefert das Ergebnis, wenn man danach fragt. Und man fragt danach.
Führt über Rückfragen zum nächsten Schritt. Die Aufgabe bleibt zu lösen, die Blockade nicht.
Vergisst das Gespräch von gestern und weiß nichts über den Stand im Fach.
Ist an den Kurs gebunden: Aufgaben, Ergebnisse und der Stand pro Thema stehen im selben Zusammenhang.
Niemand sieht, was besprochen wurde, auch die Lehrkraft nicht.
Die Lehrkraft sieht, welche Themen bearbeitet wurden, und richtet die nächste Sitzung danach aus.
Der Tonfall ist derselbe für alle.
Der Tonfall ist wählbar: sachlich-knapp, bildhaft-erklärend oder betont locker.
Wer die Lösung will, bekommt sie irgendwo. Kein Anbieter kann das verhindern, und wer etwas anderes verspricht, verkauft Ihnen etwas.
Was sich ändern lässt, ist die Attraktivität des Abkürzens. Ein Tutor, der auf eine festgefahrene Aufgabe mit einer Rückfrage antwortet statt mit dem Ergebnis, macht den geraden Weg zum bequemeren: Man kommt schneller weiter, wenn man mitdenkt, als wenn man abschreibt. Dazu kommt, dass die Lehrkraft sieht, woran gearbeitet wurde, und dass in der nächsten Sitzung nach dem Weg gefragt wird, nicht nach dem Ergebnis.
Das dreht das Problem nicht vollständig um. Aber es verschiebt es an die Stelle, an die es gehört: in ein Gespräch zwischen zwei Menschen, mit einer sichtbaren Grundlage.
- Ihr Material
Arbeitsblätter, Erklärungen, Schulbuchseiten und Foliensätze werden erschlossen und beim Antworten herangezogen.
- Der Kurs
Aufgaben, Ergebnisse und der Stand pro Thema hängen am selben Kurs — der Tutor antwortet nicht im luftleeren Raum.
- Der Tonfall
Sachlich-knapp, bildhaft-erklärend oder betont locker: Die Ansprache lässt sich wählen, statt für alle gleich zu sein.
- Ihre Prüfpunkte
Typische Stolperstellen und erwartete Begründungen lassen sich hinterlegen. Der Tutor zieht sie von selbst heran.
Zeigen statt noch einmal erklären
Manche Missverständnisse überleben jede Erklärung, weil sie plausibel sind. Dagegen hilft ein Bild, das sich bewegt. Alle Apps hier laufen live: probieren Sie sie aus, so wie Ihre Schülerinnen und Schüler es täten. Sie funktionieren auf dem Tablet in der Sitzung genauso wie am Handy am Donnerstagabend.
Terme & Gleichungen
Hier entsteht die klassische Nachhilfe-Karriere: Ein einziges Missverständnis über das Gleichheitszeichen, und ab da wird jede Umformung geraten statt begründet.
„Die Zahl wandert rüber und dreht das Vorzeichen um." Dieser Merksatz trägt genau bis zur ersten ungewohnten Gleichung. Die Waage zeigt die Begründung dahinter: dieselbe Operation auf beiden Seiten. Wer einseitig umformt, sieht die Waage kippen.
(a+b)² = a² + b² ist der meistgeschriebene Fehler der Mittelstufe. Als Fläche gelesen ist er nicht mehr möglich: Das Quadrat der Seite (a+b) zerfällt sichtbar in a², b² und zwei Rechtecke a·b, die man nicht wegdiskutieren kann.
Die Lehrkraft schaltet für den aktuellen Stoff die passenden Apps frei. Keine Bibliothek zum Durchsuchen: ein Thema, zwei Apps.
Auf Zuruf übernimmt der KI-Tutor die App: Er stellt die Regler, setzt Sprechblasen an die richtige Stelle und beantwortet Zwischenfragen.
Für ein Thema ohne passende App bauen wir eine — zu Ihrem Material und Ihrer Notation.
Vierzehn Tage bis zur Klassenarbeit
Der häufigste Anlass für den ersten Anruf bei einer Nachhilfe ist ein Termin: eine angekündigte Arbeit, eine Nachprüfung, das Abitur. Zwei Wochen sind wenig, reichen aber, wenn die Zeit auf die richtigen Themen geht. Klicken Sie sich durch die Etappen.
Feststellen, wo es wirklich klemmt
Zwei Wochen sind zu wenig, um alles zu wiederholen, und genug für das Richtige.
Ein kurzer diagnostischer Durchgang über die angekündigten Themen liefert pro Thema einen Stand. Das Ergebnis ist selten das erwartete: Häufig sitzt das Thema, das Sorgen macht, und ein unauffälliges aus dem Vormonat trägt nicht. Die Lehrkraft entscheidet danach, worauf die verbleibende Zeit geht.
Zur Einordnung: Zwei Wochen reichen für ein einzelnes Thema und für den Abbau von Prüfungspanik. Sie reichen nicht, um zwei Jahre nachzuholen. Wer Ihnen das verspricht, verkauft Ihnen etwas. Diese vierzehn Tage können die verbleibende Zeit an die richtige Stelle legen und den Rest sichtbar machen, statt ihn zu verschweigen.
Vier Kinder, vier Baustellen, eine Stunde
Gruppenunterricht ist wirtschaftlich attraktiv und didaktisch riskant: Wer erklärt, erklärt für den Durchschnitt, und der Durchschnitt sitzt in keinem der vier Köpfe. Die übliche Folge ist, dass zwei sich langweilen und einer abgehängt wird. Das lässt sich entzerren, wenn nicht alles in der Stunde stattfinden muss.
- Das Gemeinsame gehört in die Stunde: die Idee hinter dem Thema, an der VisuApp für alle sichtbar gemacht.
- Kurze Live-Quizrunden zeigen in einer Minute, wer wo steht — ohne dass jemand vorrechnen muss.
- Anonyme Fragen holen nach oben, was vor den anderen niemand fragt.
- Der Rest der Stunde geht in die Fälle, die tatsächlich unterschiedlich sind.
- Jedes Kind arbeitet an seinen eigenen Lücken: dieselbe Gruppe, unterschiedliche Aufgaben.
- Wer weiter ist, bekommt schwerere Aufgaben statt Wartezeit. Wer hinterherhängt, bekommt kleinere Schritte statt Bloßstellung.
- Der Stand pro Thema ist pro Kind sichtbar, obwohl der Kurs gemeinsam ist.
- Die nächste Stunde wird danach geplant, mit Zahlen statt mit Erinnerung.
Für die Kalkulation: Eine Gruppe wird dadurch nicht zur Einzelbetreuung. Sie wird nur weniger stark davon bestimmt, dass alle im selben Takt sein müssen. Wo Einzelunterricht gebraucht wird, bleibt er der richtige Weg; die Begleitung dazwischen ist in beiden Fällen dieselbe.
Fünf bis fünfzig Lehrkräfte, ein gemeinsamer Boden
In den meisten Instituten hängt die Qualität einer Stunde an der Person, die sie hält, und das Material liegt in fünfzig privaten Ordnern. Beides ist verständlich gewachsen und beides ist teuer: bei jeder Einarbeitung, bei jeder Vertretung, bei jedem Weggang.
Was eine Lehrkraft an Erklärungen, Aufgaben und Kursdecks einbringt, steht allen zur Verfügung. Neue Kolleginnen und Kollegen starten damit nicht bei null, und der Weggang einer Lehrkraft nimmt das Material nicht mit.
Wer vertritt, sieht den Stand pro Thema und die letzten Sitzungen. Die Vertretungsstunde beginnt nicht mehr mit „Erzähl mal, wo ihr gerade seid".
Pro Kind, pro Gruppe, pro Thema: als Grundlage für das Elterngespräch, für die Einsatzplanung und für die Frage, welches Thema im Haus grundsätzlich schwierig ist.
Ob eine Stunde trägt, hängt heute stark davon ab, wer sie hält. Ein gemeinsamer Materialbestand und ein sichtbarer Lernstand heben den Boden. Nach oben bleibt jede Lehrkraft frei.
Auf Wunsch unter eigener Adresse und mit eigenem Logo. Für Institute, die ihr eigenes Angebot vermitteln wollen und nicht die Plattform eines Dritten.
Ein Kurs kann eine Person umfassen oder acht. Material, Aufgaben und Tutor bleiben dieselben; nur der Zuschnitt der Sitzung ändert sich.
Nachhilfe wird fast überall gleich verkauft: Stunden pro Woche, Preis pro Stunde, möglichst wenig Bindungsdauer. Wer stattdessen eine begleitete Woche anbietet, also Stunde plus erreichbarer Tutor plus sichtbarer Lernstand, verkauft etwas, das sich über den Stundenpreis nicht mehr vergleichen lässt. Der geschäftliche Punkt ist damit nicht, günstiger zu sein, sondern etwas anderes anzubieten.
Und es macht das Geschäft planbarer. Ein sichtbarer Fortschritt ist das beste Argument gegen die Kündigung im Frühjahr, weil er die Frage beantwortet, die dahintersteht: Bringt das etwas?
Zahle ich weiter, ohne dass sich etwas ändert?
Diese Frage wird selten so gestellt und steht trotzdem hinter fast jeder Kündigung. Sie ist berechtigt: Zwischen dem Beginn einer Nachhilfe und der ersten Note, die etwas aussagt, liegen oft drei Monate. In dieser Zeit gibt es normalerweise nichts außer dem Eindruck, dass das Kind mittwochs weggeht.
- Welche Themen bearbeitet wurden, nicht nur, dass gearbeitet wurde.
- Für jedes Thema ein Stand, der sich über Wochen fortschreibt: bewegt sich etwas, und wohin?
- Wie eine Probeklausur ausgefallen ist und woran die Fehler lagen.
- Ob zwischen den Terminen überhaupt etwas passiert ist: die Frage, auf die Nachhilfe sonst keine Antwort hat.
Jede Frage an den Tutor mitzulesen, wäre technisch das Naheliegendste. Es wäre zugleich der zuverlässigste Weg, das Fragen zu beenden. Ein Kind, das damit rechnet, dass „Ich versteh Brüche immer noch nicht” abends am Küchentisch besprochen wird, schreibt diesen Satz nicht mehr.
Deshalb ist die Voreinstellung: Sie sehen den Verlauf, nicht das Protokoll. Wo genau die Grenze liegt, entscheiden Sie gemeinsam mit der Lehrkraft. Bei älteren Jugendlichen gehört das Kind ausdrücklich mit an diesen Tisch. Es ist eine pädagogische Abwägung, keine technische Einstellung.
Der praktische Nebeneffekt: Die Diskussion am Abendbrottisch verschiebt sich. Statt „Hast du gelernt?” gegen „Ja, hab ich” gibt es eine gemeinsame Grundlage und damit auch die Möglichkeit, das Thema zwischendurch einfach mal ruhen zu lassen.
Fünf Schritte bis zur ersten begleiteten Woche
Kein Projekt, kein Rollout, keine Schulung über zwei Tage. Eine Betreuung, eine Woche. Danach entscheiden Sie mit eigener Anschauung.
Ein Kurs ist bei Ihnen kein Semester, sondern eine Betreuung: „Mathe Klasse 9, Lena" oder „Physik-Gruppe Dienstag". Kategorie Nachhilfe wählen. Die passenden Funktionen sind dann bereits vorausgewählt.
Aufgabenblätter, Erklärungen, Schulbuchseiten, Skizzen aus der Sitzung. Daraus entsteht der Wissensbestand, auf den sich der Tutor bezieht. Das ist der Schritt, der über die Qualität aller späteren Antworten entscheidet.
Für das aktuelle Thema die passenden VisuApps freischalten — aus über 450 vorhandenen. Was fehlt, lässt sich ergänzen; wir bauen Apps auch zu einem konkreten Thema.
Eine einzige Betreuung über eine Woche mitlaufen lassen: Sitzung, Rückfragen dazwischen, Kurzquiz am Wochenende. Danach wissen Sie aus eigener Anschauung, ob das trägt.
Weitere Kinder, weitere Fächer, weitere Lehrkräfte. Das Material aus der ersten Woche trägt dabei schon mit. Der Aufwand pro zusätzlicher Betreuung sinkt.
Ein Thema, das Sie ohnehin gerade unterrichten
Das Material dazu, auch als Fotos vom Heft
Eine Betreuung, mit der Sie anfangen
Eine Woche Geduld, bis der erste Zyklus durch ist
- Wir nennen keine Notenverbesserung und keine Erfolgsquote. Wer das tut, hat sie sich ausgedacht.
- heyprof ersetzt die Nachhilfelehrkraft nicht. Die Beziehung zu einem Menschen, der merkt, wenn jemand nur so tut als ob, ist durch nichts davon ersetzbar.
- Ein KI-Tutor kann sich irren. Deshalb ist er an Ihr Material gebunden und deshalb sieht die Lehrkraft, worüber gesprochen wurde.
- Ohne eingebrachtes Material bleibt der Tutor allgemein. Der Unterschied zu einem beliebigen Chatbot entsteht durch Ihre Unterlagen.
Reden wir über eine Woche.
Bringen Sie ein Thema mit, das Sie diese Woche ohnehin unterrichten. Wir richten daran eine begleitete Woche ein: mit Ihrem Material, den passenden Apps und dem Lernstand, den Sie danach in der Hand haben. Für einzelne Lehrkräfte genauso wie für Institute.
Betreiber: Studio Quant GmbH i. G.
Keine Notenversprechen, keine Erfolgsquoten, keine Mindestlaufzeit im Gespräch. Wenn es nicht passt, sagen wir das. Dafür ist die erste Woche da.