Ausgangslage
Wolfram Heger unterrichtet wissenschaftliches Arbeiten im zweiten Semester: vier Blöcke zu je gut drei Stunden, von der ersten Idee bis zum Exposé. Sein Material lag als PowerPoint vor und war fachlich vollständig.
Zwischen den Terminen liegt jeweils eine Woche. In dieser Zeit schreiben die Studierenden an ihrer eigenen Forschungsfrage — und genau dort wollte er sie besser begleiten können.
Was entstanden ist
Aus seinen Unterlagen sind vier Foliensätze mit 160 Folien geworden, dazu neun interaktive Anwendungen — vom Trichter für die Literaturrecherche bis zum Zitier-Diktat. Vier davon geben eine KI-gestützte Rückmeldung auf Texte, die die Studierenden selbst geschrieben haben: Forschungsfrage, Gliederung, Exposé. Jede hängt an der Folie, auf der die Übung im Ablauf vorgesehen ist.
Im August 2026 kam ein zweiter Kurs dazu: ein 90-minütiges Gruppenquiz, mit dem er in höheren Semestern die Nachhaltigkeitsinhalte der Vorsemester auffrischt. 38 offene Fragen in vier Runden, 94 Folien. Von seiner Mail bis zum fertigen Kurs verging ein Tag.
Wie die Zusammenarbeit läuft
Nach vier Runden Änderungswünschen hat sich ein Format eingespielt: Er schickt eine Tabelle, je Zeile die Folie, um die es geht, was zu tun ist und wo das Ergebnis stehen soll. Wir bauen es ein, er liest gegen.
Runde drei umfasste 17 Aufträge, in Runde vier haben wir zwei Blöcke neu geschnitten. Zwischen Wunsch und fertiger Fassung liegen meistens Stunden.
Was er selbst macht
Seit Runde vier bearbeitet er Folien direkt in heyprof: Formulierungen, Beispiele, Reihenfolge. Wir holen uns deshalb vor jedem größeren Umbau seinen aktuellen Stand aus der Plattform, damit nichts davon verloren geht.
Wo wir stehen
Der Kurs startet am 29. September 2026. Wie er bei den Studierenden ankommt, wissen wir also noch nicht. Beschreiben können wir bisher, wie er entstanden ist.








